Auf einen Blick: PerspektivO ist das gemeinsame Outplacement-Angebot von SEQUOYA und Vocatio Consulting für Berlin/Brandenburg und Bremen. Es unterstützt Unternehmen dabei, Trennungsprozesse professionell und verantwortungsvoll zu gestalten. Betroffene Mitarbeitende erhalten eine persönliche Begleitung bei ihrer beruflichen Neuorientierung. Im Mittelpunkt stehen regionale Arbeitsmarktkenntnis, individuelle Beratung und eine neue Perspektive, die wirklich passt.
Restrukturierungsdruck, Stellenabbau, Fachkräftemangel: Unternehmen bewegen sich in einem angespannten Arbeitsmarkt. Deshalb wird entscheidend, wie Trennungen gestaltet werden. Mit PerspektivO haben SEQUOYA und Vocatio Consulting ein gemeinsames Outplacement-Angebot für Berlin/Brandenburg und Bremen entwickelt. Im Interview erklären Christiane Smidt, Annedore Kauffmann, Inhaber:innen und Geschäftsführer:innen von Vocatio Consulting, Heike Sohna, Geschäftsführerin von SEQUOYA und Stefanie Raetker, Coach für Outplacement & Existenzgründung warum Outplacement heute mehr ist als ein HR-Extra, was PerspektivO besonders macht und weshalb regionale Arbeitsmarktkenntnis und persönliche Begleitung entscheidende Erfolgsfaktoren sind.
PerspektivO: Was verbirgt sich dahinter?
Christiane Smidt:
Mit unserem gemeinsamen Outplacement-Angebot für Berlin/Brandenburg und Bremen verbinden wir persönliche Begleitung mit regionaler Arbeitsmarktkompetenz. Unser Ansatz geht bewusst über klassische Bewerbungsunterstützung hinaus: Es geht darum, Menschen nach einer Kündigung Orientierung zu geben, ihre nächsten Schritte zu klären und sie in eine passende, nachhaltige neue berufliche Perspektive zu begleiten. Gleichzeitig unterstützen wir Unternehmen dabei, Trennungsprozesse professionell, fair und verantwortungsvoll zu gestalten.
Welche Motivation hat euch zur Kooperation bewogen?
Annedore Kauffmann:
Ausgangspunkt war ein gemeinsames Verständnis davon, was Unternehmen und Betroffene in Trennungssituationen heute brauchen. Der Arbeitsmarkt ist angespannt: Einerseits bauen Unternehmen Stellen ab, andererseits bleibt qualifiziertes Personal knapp. In so einer Lage braucht es Trennungsprozesse, die wirtschaftlich vernünftig und menschlich glaubwürdig sind. Mit PerspektivO bündeln wir unsere Erfahrung, unsere Netzwerke und unsere Haltung, um genau dafür ein passgenaues Angebot zu schaffen.
Welche Vorteile hat Outplacement für Unternehmen?
Heike Sohna:
Outplacement ist kein Nice-to-have, sondern professionelles Trennungsmanagement. Denn die größten Kosten entstehen häufig nicht im Kündigungsprozess selbst, sondern danach: durch Produktivitätsverluste, Vertrauensverlust, innere Kündigung, zusätzliche Fluktuation oder Reputationsschäden. Wer Trennungen gut begleitet, entlastet Führungskräfte, stabilisiert Teams und schützt die Arbeitgebermarke. Gerade für mittelständische Unternehmen ist das ein wichtiger Wettbewerbsfaktor.
Was ist der USP von PerspektivO?
Stefanie Raetker:
Unser wichtigster Unterschied ist die Kombination aus persönlicher Begleitung und regionaler Verankerung. Viele große Anbieter arbeiten stark standardisiert und prozessgetrieben. PerspektivO setzt bewusst auf individuelle Begleitung mit viel Beratungszeit, ehrlicher Reflexion und strategischem Feedback. Menschen in Veränderungsphasen brauchen nicht nur Tools, Checklisten und optimierte Unterlagen. Sie brauchen Orientierung, Halt und jemanden, der auch schwierige Themen offen, diplomatisch und mit Erfahrung anspricht. Im Outplacement-Coaching geht es deshalb immer auch um die Entwicklung einer klaren „Marke Ich“: um Stärken, Werte, Biografie, Zielpositionen und die Frage, welche neue Aufgabe wirklich passt. Unser Anspruch ist nicht die schnellstmögliche Platzierung, sondern eine tragfähige Neuorientierung. Genau das macht PerspektivO persönlicher, wirksamer und näher an der Realität beruflicher Übergänge.
Wie unterscheiden sich eure Standorte und was müssen Jobsuchende in Berlin wissen?
Heike Sohna:
Berlin und Bremen folgen unterschiedlichen wirtschaftlichen Logiken, und genau deshalb kann Outplacement hier nicht nach einem Einheitsschema funktionieren. Berlin/Brandenburg ist ein sehr dynamischer, heterogener und stark netzwerkgetriebener Arbeitsmarkt. Zwischen Mittelstand, Gesundheitswirtschaft, Mobilität, Start-ups, Wissenschaft und öffentlichem Sektor entstehen viele Anschlussoptionen eben nicht nur über klassische Stellenanzeigen. Wer sich hier neu orientiert, braucht oft eine sehr präzise Zielpositionsschärfung, ein gutes Verständnis für verdeckte Arbeitsmärkte und die Fähigkeit, Netzwerke gezielt zu aktivieren. Berlin ist außerdem stark mittelständisch geprägt. Auch das ist ein Argument für den Fokus auf persönliche Vernetzung im Bewerbungsprozess. Gute Beratung muss diese Dynamik übersetzen und Menschen dabei unterstützen, nicht nur passende Stellen zu finden, sondern auch neue Suchräume zu erkennen.
Standort Bremen: Was sind die Besonderheiten?
Christiane Smidt:
Bremen ist stark industriell geprägt, mittelständisch organisiert und in vielen Branchen sehr beziehungsorientiert. Wer Menschen hier wirksam begleiten will, muss die regionale Wirtschaftsstruktur wirklich verstehen – von Logistik über maritime Wirtschaft bis hin zu Luft- und Raumfahrt. Denn neue berufliche Perspektiven entstehen in Bremen oft nicht allein über Stellenanzeigen, sondern über direkte Ansprache, Initiativbewerbungen, persönliche Kontakte und gewachsene Netzwerke. Genau das macht diesen Standort so besonders: Viele Wege öffnen sich hier über Vertrauen, Nähe und ein gutes Gespür für die regionalen Zusammenhänge. Für uns ist das mehr als Arbeitsmarktkenntnis – es ist die Fähigkeit, Menschen in einer oft belastenden Umbruchphase fachlich klug mit echtem Verständnis für ihre Situation zu begleiten. So können wir gemeinsam nachhaltig nächste Schritte entwickeln.
Welche Werte verbinden SEQUOYA und Vocatio Consulting in PerspektivO?
Heike Sohna:
Uns verbindet ein gemeinsames Beratungsverständnis: wertschätzend, professionell, transparent und auf Augenhöhe. Wir sind überzeugt, dass Trennungsprozesse nicht nur formal sauber, sondern auch menschlich verantwortungsvoll gestaltet werden müssen. PerspektivO steht deshalb für eine Haltung, die wirtschaftliche Vernunft und menschliche Glaubwürdigkeit zusammenbringt. Gute Trennungskultur ist für uns Ausdruck von Verantwortung, belastbarer Führung und gelebten Werten.
Fazit
Mit PerspektivO bündeln SEQUOYA und Vocatio Consulting ihre Expertise in einem Angebot, das persönliche Begleitung mit regionaler Arbeitsmarktkenntnis verbindet. Für Unternehmen wird Outplacement damit zu einem Instrument professioneller Trennungskultur. Für von Kündigung Betroffene kann es der entscheidende Unterschied sein zwischen reiner Jobsuche und einer tragfähigen neuen Perspektive.
Hier geht es zum gemeinsamen PerspektivO-Angebot.
