SEQUOYA Blog

„Das Private ist politisch“ – Weibliche Erfahrungswelten im Arbeitsleben

Interdisziplinäre Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe | 24. Oktober 2026 – November 2027

Blick auf die Spree in Berlin Kreuzberg, im Hintergrund der Fernsehturm

Interdisziplinäre Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe über weibliche Erfahrungswelten im Arbeitsleben

Kunst als Seismograf gesellschaftlicher Arbeitsrealitäten

Erfahrungen von FLINTA* im Arbeitsleben sind vielstimmig, komplex und oft von Widersprüchen geprägt: Sie erzählen von subtilen Machtdynamiken, Erschöpfung und Care-Arbeit, aber ebenso von Widerstand, Selbstbehauptung und beruflicher Wirksamkeit. Was auf individueller Ebene häufig als persönliches Schicksal oder isolierte Belastung erscheint, ist in Wahrheit oft Ausdruck größerer, struktureller Verhältnisse.

Darin liegt eine zentrale Einsicht feministischer Theorie: Ganz im Sinne von Carol Hanischs Leitgedanken „Das Private ist politisch“ de-individualisiert die Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe von SEQUOYA den Blick auf die Arbeitswelt: Sie begreift Kunst nicht als elitären Rückzugsort, sondern als sensiblen Seismografen und partizipativen Resonanzraum für gesellschaftliche Transformation.

Die Veranstaltungsreihe versteht sich deshalb nicht allein als Ausstellung, sondern als öffentlicher Resonanzraum für Begegnung, Austa

Das Programm

Über ein ganzes Jahr hinweg verknüpfen wir Ausstellungen, Film und Diskurs an drei Kultur- und Denkräumen Berlins:

  • 5 Gruppenausstellungen | Raum für gute Arbeit (rga), Berlin
    Auftaktvernissage: Samstag, 24. Oktober 2026 (14:00 – 23:00 Uhr) mit einer Gesamtschau aller beteiligten Künstlerinnen
    Laufzeit der Ausstellungsreihe: Oktober 2026 bis November 2027

  • 3 kuratierte Filmtage | Kino & Bar Königstadt, Berlin
    Dokumentarische und feministische Filmbeiträge inklusive moderierter Werkstatt- und Publikumsgespräche (2027).

  • 3 Praxis-Workshops | SEQUOYA & Roter Salon der Volksbühne, Berlin
    Partizipative Formate zu Mental Load & Care-Arbeit, Eigenem Wert & Verhandlungsmacht sowie struktureller Wirksamkeit (2027).

  • Interdisziplinäre Podiumsdiskussion | Roter Salon der Volksbühne, Berlin
    Abschlussdiskussion an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft, Politik und Arbeitskultur (November 2027).

Die Reihe verbindet bildende Kunst, Film, gesellschaftspolitische Bildung und Dialogformate. Im Mittelpunkt stehen FLINTA*-, postmigrantische und intersektionale Perspektiven auf Arbeit, Macht, Anerkennung und Teilhabe.

Status & Kuration (Stand: September 2026)

Der Open Call ist seit dem 1. September 2026 offiziell geschlossen. Wir bedanken uns herzlich für die zahlreichen tollen und berührenden Einreichungen von Künstlerinnen und Akteurinnen.

Aktuell befindet sich unser Kuratorinnenteam in der finalen Zusammenstellung und Ausgestaltung der Programmdramaturgie. Die Bekanntgabe der beteiligten Künstlerinnen sowie die Freischaltung der detaillierten Werkstatt- und Panelprogramme erfolgen in Kürze an dieser Stelle.

Dialog & Kontakt

Möchten Sie mehr über die Reihe erfahren, Kooperationsideen einbringen oder sich für die Auftaktvernissage anmelden? Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen.


Heike Sohna
Projektinitiatorin & Geschäftsführerin
SEQUOYA Karriereberatung und Organisationsentwicklung GmbH

Miriam Kolodziej
Projektkoordination & Assistenz der Geschäftsführung
SEQUOYA Karriereberatung und Organisationsentwicklung GmbH


Projektraum „Raum für gute Arbeit – rga“
Cuvrystr. 19 | 10997 Berlin
E-Mail: sohna@sequoya.de
Telefon: +49 30 26 58 58 40
Web: www.sequoya.de | www.rga.berlin