Frauenquote: Junge Frauen tappen in die Generationenfalle

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Frauenquote? Die meisten jungen Frauen sind dagegen, die meisten ab 50 dafür. Denn leider hängt beruflicher Erfolg immer noch mehr davon ab, was zwischen den Beinen los ist, als von Fachwissen und Führungswillen.
junge Frauen blicken optimistisch in die Zukunft

Viele Frauen Anfang 20 sind gegen eine Frauenquote zur Besetzung von Führungspositionen, Aufsichtsräten, Listenaufstellungen für Wahlen oder alle anderen Bereiche auf der Welt. Die Mehrheit der Frauen über 50 ist für eine Frauenquote. Irgendwann innerhalb dieser drei Jahrzehnte holt die Realität den jugendlichen Optimismus ein - das jedenfalls ist die Einschätzung von Claus Hulverscheidt im Kommentar in der Süddeutschen Zeitung.

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Mit Talent, guter Ausbildung und Geduld, so glauben die meisten Frauen Anfang 20, könnten sie alles im Leben erreichen, was sie möchten. Obwohl ihnen ihre Mütter das Gegenteil erzählen und meistens auch in der Praxis vorleben. Aber mit Anfang 20 sieht auch noch alles danach aus, dass die Pläne der jungen Frauen sich relativ wahrscheinlich umsetzen lassen: Im Durchschnitt sind sie fleißiger, gebildeter und produktiver als Männer.

Frauenquote? Ja, bitte!

Und trotzdem: In den 30ern klettern selbst weniger intelligente, unfähigere Männer mit deutlich geringer ausgeprägter Sozialkompetenz die Karriereleiter schneller hinauf als viele Frauen. Weil Männern von Gesellschaft und Vorgesetzten – immer noch – mehr zugetraut wird als Frauen. Weil Männer lauter „hier!“ schreien als die Kollegin im Nachbarbüro. Und weil sich Frauen bei ihrer Selbstpräsentation in Bewerbungsgesprächen oft viel kleiner machen als sie tatsächlich sind.

Das alles und noch viel mehr führt der Kommentator in der SZ als Gründe dafür an, warum es dringend eine gesetzlich vorgeschriebene und damit vom Staat gewollte Frauenquote in allen zentralen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft braucht.

Frauen brauchen bessere Netzwerke – mindestens genauso gute wie Männer

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