Umgang mit krankmachenden Unternehmenskulturen

Busy employees of business company

Die Tatsache, dass eine dysfunktionale Unternehmenskultur sowohl physische als auch psychische Krankheiten auslösen kann, ist unbestritten. Impulsiv denkt man dabei an autoritär oder stark hierarchisch geführte Unternehmen, aggressive Wettbewerbssituationen im Markt verbunden mit erbarmungslosen Erfolgsdruck etc. In unserer Arbeit hat sich gezeigt, dass auch viele Organisationen davon betroffen sind, die man im ersten Augenblick nicht auf dem Schirm hat wie zum Beispiel gemeinnützige Einrichtungen oder NGOs. Und wir stellen fest, dass Frauen stärker darunter leiden, weil sie Mitgestaltung, Transparenz und der Art der Zusammenarbeit eine größere Bedeutung beimessen.

Wenn der Idealismus täglich auf die Probe gestellt wird

Die Ursache für krankmachende Kulturen in gemeinnützigen Organisationen entsteht ganz oft durch die riesige Diskrepanz zwischen den proklamierten hehren Ansprüchen und einer Realität, die von fehlenden Ressourcen geprägt ist – seien es knappe Budgets, Abhängigkeit von Fördergeldern, Planungsunsicherheit etc. Der Idealismus wird täglich auf die Probe gestellt und kann nur durch ein Übermaß an persönlichem (meist unbezahlten) Einsatz kompensiert werden. Diese Dauer-Spannung ist ein idealer Nährboden für Konflikte, die gerade in diesen Organisationen oft nicht konstruktiv gelöst werden, weil das Harmoniebedürfnis zu stark ausgeprägt ist. Weitere Stolpersteine sind fehlende Prozesse bzw. Kommunikationsstrukturen, die zu ständigen Missverständnissen und Mehrarbeit führen.

Lösungsansätze

Auch wenn es keine Allgemeinrezepte gibt, so haben diese Lösungsansätze unseren Kunden geholfen:

  • Zeit für die eigene Bestandsaufnahme nehmen: raus aus der Opfer Rolle, rein in die Selbst- Wirksamkeit
  • Die strukturellen Muster wie z.B. Ressourcenknappheit und Dauerdruck zu erkennen, kann helfen, die Konflikte auf der persönlichen Ebene schneller zu befrieden
  • Den eigenen Idealismus hinterfragen und für sich selbst Ausgleichsmöglichkeiten und Abstand schaffen
  • Prüfen, ob es Verbündete gibt, um strukturelle Probleme zu lösen, z.B. Verbesserung von Kommunikationsprozessen
  • Andere berufliche Optionen prüfen

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